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ANVIL + Special Guest und Support
20.03.2018
Mergenthalerstr. 6
24941 Flensburg
Roxy Concerts
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Sicherlich gibt es Bands, die sich noch höher in den Charts platziert konnten, mehr Alben verkauft und größere Hallen gefüllt haben als Anvil. Trotzdem genießt kaum eine andere Metal-Formation so viel Respekt unter Kollegen wie die kanadische Gruppe um Sänger/Gitarrist Steve ´Lips` Kudlow und Schlagzeuger Robb Reiner. Zu den namhaftesten Anvil-Bewunderern gehören unter anderem internationale Stars wie Metallica oder auch der leider verstorbene Lemmy von Motörhead, die immer wieder ihre uneingeschränkte Hochachtung äußerten. Die Gründe für diesen offenkundigen Respekt liegen auf der Hand: Seit 1978 sind Anvil der Inbegriff einer leidenschaftlichen Heavy Metal-Band, die sich auch von Nackenschlägen, widrigen Umständen und geschäftlichen Ungereimtheiten nicht vom Kurs haben abbringen lassen. Ihr neues Album Pounding The Pavement, das Anfang 2018 über Steamhammer/SPV veröffentlicht wird, gibt diesem bravourösen Durchhaltevermögen Recht: Nie zuvor klangen Anvil so vielseitig, entschlossen und inspirierend.



Weshalb Pounding The Pavement so überzeugend ausfällt? Kudlow hat dafür eine ganz einfache Erklärung: „Das Songwriting begann bereits unmittelbar, nachdem unser letztes Album Anvil Is Anvil fertiggestellt war“, erzählt er, „insofern waren wir mit unseren Gedanken sofort wieder auf die Zukunft ausgerichtet. Als die letzte Scheibe im Kasten war, wusste jeder genau, was wir gerade abgeliefert hatten und wie die Zukunft von Anvil klingen soll.“ Trotz aller Ideenvielfalt ist es Kudlow, Reiner und ihrem Bassisten Chris Robertson gelungen, auch die typischen Merkmale dieser außergewöhnlichen Band erneut mit Leben zu füllen. Ein wichtiger Gesichtspunkt für ein Anvil-Werk, denn Tradition und Zuverlässigkeit spielen in dieser Band eine essentielle Rolle. Kudlow: „Natürlich lassen wir immer auch Inspirationen durch frühere Veröffentlichungen zu, aber stets unter dem Aspekt einer gezielten Aktualisierung des charakteristischen Anvil-Sounds. Viele Fans bitten darum, dass wir so spielen wie in den so genannten guten alten Tagen. Deshalb versuche ich von Zeit zu Zeit, dieses prickelnde Gefühl älterer Songs wieder aufzugreifen. Allerdings geht dabei immer nur um das damalige Grundgefühl, nie um die Kopie eines bereits dagewesenen Songs.“