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Georges Paul: Comment Dire #1
25.11.2017
Hochstadenring 41
53119 Bonn
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Georges Paul: Comment Dire #1
Unter dem Titel Comment Dire, ausgeliehen von Samuel Becketts letztem Gedicht, präsentiert der Saxophonist-Kontrabassist Georges Paul eine Konzertreihe improvisierter Musik. Zu Gast in Bonn ist dieses Mal für zwei Konzerte am 25. und 26. 11. einer der wichtigsten US-amerikanischen Saxophonisten nämlich, der aus Chicago stammende Ausnahmemusiker Dave Rempis. Rempis in verschiedenen Konstellationen mit Georges Paul und Gästen aus NRW auftreten.
DAVE REMPIS (USA) – Saxophone
Rempis begann mit acht Jahren Saxophon zu spielen; während der Highschool trat er in seiner Heimatstadt auf. Ab 1993 studierte er klassisches Saxophonspiel an der Northwestern University bei Frederick Hemke, daneben Anthropologie und Musikethnologie. Im Rahmen des Studiums verbrachte er ein Jahr im International Centre for African Music and Dance an der University of Ghana in Legon, wo er sich mit afrikanischer Musik beschäftigte. Nach seiner Graduierung an der Northwestern 1997 wurde er in Chicago Mitglied der Formation The Vandermark Five. Es folgten Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Europa. Er spielte auch in Vandermarks Territory Band und dessen Resonance Project sowie im Ingebrigt Håker Flaten-Quintett.
Außerdem leitet Rempis seit Anfang der 2000er Jahre eigene Ensembles wie The Rempis Percussion Quartet und das Dave Rempis Quartet. Ferner arbeitete in verschiedenen Duo- und Trio-Projekten (mit Frank Rosaly und im Ballister Trio mit Fred Lonberg-Holm und Paal Nilssen-Love). Im Laufe seiner Karriere arbeitete er auch mit Musikern zusammen wie Peter Brötzmann, Hamid Drake, Steve Swell, Roscoe Mitchell, Fred Anderson, Mars Williams oder Joe McPhee.
Daneben betätigte er in Chicago sich als Konzertveranstalter, u.a. für die Konzertreihe der Elastic Arts Foundation, des Umbrella Music Festival und der Konzertreihe des Downtown Sound Gallery 2006/07. Er organisierte auch das Indie-Rock Pitchfork Music Festival in Chicagos Union Park.
GEORGES PAUL (GR/DE) – Saxophone, Kontrabass
Georges Paul (né Timpanidis) wurde 1982 in Thessaloniki geboren und begann seine musikalische Ausbildung parallel zum Philosophie- und Theologiestudium in Griechenland, Frankreich und Deutschland. Er studierte klassischen Kontrabass in Thessaloniki, ferner verschiedene Blasinstrumente, insbesondere Saxophon. Er spielt hauptsächlich frei improvisierte Musik und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen zeitgenössischer Improvisation und philosophischer Ästhetik sowie dem Auffinden neuer Methoden und Techniken zur Erschließung des Klanges. Er ist Mitbegründer der In Situ Art Society, Kurator der Dissonant Series, wie auch der parallel stattfindenden Konzertreihe Comment Dire. Zu seinen akademischen Interessen gehören Themen wie z. B. die Logik Hegels, Marx, die Frankfurter Schule - insbesondere Adorno - und die theoretische Philosophie Immanuel Kants.
SALOME AMEND (DE) – Schlagzeug, Perkussion
Das Interesse der Schlagzeugerin Salome Amend gilt dem Erforschen neuer Klänge in der Improvisation und der Neuen Musik. Sie absolvierte ihr Schlagzeugstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, bei Professor Christian Roderburg, Mathias Haus und Mirek Pyschny. Mit dem Kölner "ensemble 20/21" war Salome Amend mehrfach im Deutschlandfunk zu hören, mit Peter Brötzmann trat sie im Café Ada beim Wuppertaler Jazzmeeting auf. Sie komponiert, arrangiert und spielt Musik für ihre Electro-Band „OSSENBECK“ und andere eigene Projekte. Die Zusammenarbeit mit Tänzern und Choreographen reicht von Aufführungen mit Milton Camilo im Kulturzentrum Börse und der Off-Location Olga in Wuppertal bis zum Einsatz im tanzhaus nrw bei „A CITY SEEKING ITS BODIES“ von Alexandra Waierstall & Hauschka. Seit 2010 unterrichtet sie Mallets und Schlagzeug an der Bergischen Musikschule in Wuppertal.
Eintritt: 8 €