Sonstiges:
FRACHTER bringen ihre undogmatische Lesart von Emopunk zurück in die Läden der Republik. Zwischen wabernden Verzerrungen, halllastigem Gaze und schnellen Stakkato-Riffs schaffen die drei Weimarer auf ihren Shows eine intensive Melange. Das Schlagzeug knallt und treibt, nicht ohne hier und da Haken zu schlagen. Der drückende Bass macht jede zweite Gitarre überflüssig und bildet das ideale Bindeglied zum breiten und vielschichtigen Gitarrensound.
Zwischenmenschlich und politisch
Darüber klagen und fragen die Texte – zwischenmenschlich, politisch, aber nie humorlos. Ob AZ, Club oder Festival – der schwere, aber nie behäbige Sound walzt mit der Wucht eines Containerschiffes auf jeder noch so kleinen oder großen Bühne auf das Publikum ein.